5. Januar 2015 blogger

„Solange die Muskeln nicht brennen, ist es „nur“ Bewegung. Erst wenn man es in den Muskeln spürt, geht das Training los!“ So oder so ähnlich kann man das Prinzip der Homöostasestörung (Störung des (Fließ-)Gleichgewichts im Körper) beschreiben. Der Körper besitzt ein sehr feinfühliges Messsystem für seinen inneren Zustand. Manche dieser inneren Zustände dringen direkt in Form von Gefühlen in das Bewusstsein vor. So fühlt man beispielsweise das Brennen der Muskeln während eines intensiven Trainings, welches aus der Bildung von Milchsäure (Laktat) auf Grund von Sauerstoffmangel im Muskel entsteht und  man fühlt den verstärkten Herzschlag und das tiefere und schnellere Atmen, um diesen Mangel auszugleichen. All diese Merkmale sind ein Zeichen dafür, dass man den Körper an seine Leistungsgrenzen heranführt. Um das Training immer effektiv zu halten, ist es sehr nützlich das „In-sich-Hineinfühlen“ zu kultivieren. Wenn man sein Gefühl ständig bewusst hinterfragt und beobachtet, wird es leichter möglich sein an seiner Grenze zu arbeiten ohne dabei die Gefahr von Übertraining und/ oder Verletzung einzugehen. Je besser man sich selbst und die unbewussten körperlichen Reaktionen einschätzen kann, desto erfolgreicher wird auch das Training verlaufen.

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