1. September 2014 blogger

Je „unfitter“ man ist, bevor man mit dem Training beginnt, desto kleiner ist der Aufwand zur nächsten Stufe zu kommen. Klar ist der psychologische Berg, den man zu überwinden hat am Anfang größer, aber physiologisch kann man zu Beginn des „Sportlerlebens“ mit weniger Aufwand mehr herausholen. Dieser Aufwand steigt, je fitter man wird.

Wer zum Beispiel Schwimmanfänger ist, kann seinen Bahnzeit mit einer Stunde Techniktraining um Minuten verkürzen. Will ein Leistungsschwimmer nach jahrelangem Training 1 s herausholen, braucht er dafür Monate und 6-8h Training täglich.

Wenn man also jetzt schon seit Monaten denselben Trainingsumfang (=Training / Woche) bei evtl. auch derselben Intensität (= wie viel Belastung man beim Krafttraining hat / wie schnell man joggt) fährst, ist es sehr wahrscheinlich, dass der Körper mittlerweile an dieses Belastungsniveau gewöhnt ist und um dieses zu überstehen keinen weitere Anpassung braucht. Wenn 5 ps  reichen, wieso auf 10 ps steigern?

Der Körper ist der größte Ökonom ever und wird kein Promille an Leistung und/oder Muskelmasse zulegen, wenn das nicht von ihm verlangt wird!

Man sollte an diesem also checken, wo und wie man steigern kannt! Mehr Einheiten, längere Einheiten, höhere Intensität oder alles zusammen?!

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