20. Oktober 2014 blogger

„Kraftmaschienen“ wurden entwickelt, damit kommerzielle Anbieter das aus dem Bodybuilding stammende Isolationsprinzip (= einzelne Muskel(n)/ -gruppen einzeln trainieren) auf ein Konsumentenklientel im Massenmarkt zu übertragen, dass zumeist keinerlei Wissen über Trainingsmethodik, Übungsausführung oder selbst Körperhaltung hatte /hat und auch nicht über eine qualifizierte Trainingsbetreuung verfügt.

Später wurde ein „gut ausgestatteter Gerätepark“ sogar als Qualitätskriterium vermarktet und von den meisten Kunden auch als solches verstanden.

Erst mit der massenmarktfähigen Übertragung des funktionellen Trainings aus dem Leistungssport – vorwiegend USA: Bsp. CrossFit, Athletic Performance – auf den Breitensport, war ein Wandel in der Trainingsmethodik und den dazu benötigten Materialien zu sehen, welcher bis heute voranschreitet.

 Wie in vorhergehenden Beiträgen bereits herausgestellt, ist das funktionelle Training dem Gerätetraining in Bezug auf die Steigerung der Fitness und der Entwicklung eines athletischen Körpers, überlegen.

So stellt sich abschließend die Frage, ob ein Gerätetraining dennoch einen potentiellen nützlich sein kann?

Ein Teil dieser Frage ist bereits damit beantwortet, aus welchem Grund diese Geräte überhaupt entwickelt wurden – der sicheren Aufführbarkeit von Übungen durch unerfahrene Personen ohne Betreuung.

Ein weiteres sinnvolles Anwendungsfeld findet sich im Bereich der Therapie.

Bestimmte Verletzungen erlauben die Ausführung und/ oder Stabilisierung wichtiger Bewegungen nicht und können so – vor allem durch Anwendung spezieller Therapiegeräte – beübt werden, bis ein freie Ausführung wieder möglich ist.

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