27. Oktober 2014 blogger

Immer wenn man seine Muskeln an eine Leistungsgrenze führt, kommt es ab einem bestimmten Punkt zum Sauerstoffmangel in den belasteten Muskeln. Dies geschieht vor allem dann, wenn die Belastung im Kraftausdauerbereich (mehr 30-50 % der maximalen dynamischen Kraftleistung) mit hoher Wiederholungszahl (mehr als 15 Wdh.) liegt – Bsp. Im Get Fit Kurs.

Grund dafür ist die Übersäuerung des Muskelgewebes, welches aus der Bildung von Laktat (=Milchsäure) resultiert.

Laktat wird immer dann Gebildet, wenn in den Belastung ein Maß erreicht, welches die ausreichende Versorgung der belasteten Muskeln mit Sauerstoff unmöglich macht.

Man spricht dann von anaerober Belastung, also einer Belastung ohne Sauerstoff.

Diese ist für einen gewissen Zeitraum – je nach Trainingszustand des Sportlers – deshalb möglich, weil die Muskelzellen über die Möglichkeit verfügen die ATP-Produktion (ATP = Energiestoff der Zelle) aus Fett oder Zucker auch ohne die ausreichende Zufuhr von Sauerstoff zu gewährleisten. Dieser sauerstofflose Stoffwechsel produziert Laktat als Nebenprodukt, welches den Muskel übersäuert. Da dieses Laktat während der Belastung nicht im betroffenen Muskel abgebaut werden kann, wird es zunächst in andere, unbelastetet (oder weniger belastete) Muskeln, welche als Puffer agieren, und in Herzmuskel und Leber geleitet. Nur der Herzmuskel ist in der Lage Laktat auch während seiner Aktivität abzubauen.

 

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