22. September 2014 blogger

Um den Körperfettanteil zu bestimmen gibt es grundlegend zwei effektive und genaue Methoden. Sportärzten oder auch Fitnessstudios höherer Klasse – wie einige hochklassikere Filialen von Fitness First, oder Holmes Place – bieten meist die Methode der Körperimpedanzmessung. Bei dieser Methode wird ein schwacher Strom durch den Körper (zwischen Fuß und Arm) geleitet, woraus der Anteil an Körperfett abgeleitet werden kann.

Wesentlich einfacher, günstiger und so auch zuhause anwendbar ist die Messung Mittels Caliper. Bei der Calipometrie wird der Körperfettanteil mittels Messung der Schichtdicke des Unterhautfettgewebes bestimmt. Dazu greift man an speziellen Messpunkten eine etwa fünf bis sieben Zentimeter große Körperfalte mit Daumen und Zeigefinger, setzt die Caliperzange an und drückt so fest, bist die Druckmesshilfe einrastet. Empfehlenswert ist es an jedem Punkt dreimal zu messen und jeweils den Mittelwert zu berechnen.

So kann man entweder nur an der Stelle mit der dicksten Fettschicht messen, um z.B. jede Woche einen einfachen Vergleichswert zu bestimmen oder man misst an mehreren  – am besten sieben Messpunkten – und berechnet den Wert. Bei den sieben Punkten sind nur fünf gut alleine messbar – Arm funktioniert einigermaßen, Rücken ist schwer machbar. Man kann diese zwei Messpunkte aber auch nur mit der Zange – also ohne Zuhilfenahme der anderen Hand – messen, denn der Messfehler ist tolerierbar.

Es gibt Websites, welche sowohl die Messpunkte anzeigen, als auch die automatische Berechung des Körperfettanteil anbieten – Beispiel: http://www.ironsport.de/7Falten.htm

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