18. Januar 2016 blogger

Je mehr Nahrung man mit einer Mahlzeit zuführt und je ballaststoffreicher und fettiger diese ist, desto größer ist auch die benötigte Verdauungsleistung.
Je größer die benötigte Verdauungsleistung, desto länger der Verdauungsprozess und desto größer die negativen Auswirkungen eines Sauerstoffmangels in der Muskulatur von Magen und Darm.
Aus dieser einfachen Regel lässt sich schon sehr gut ableiten, wie die Nahrung vor dem Training beschaffen sein sollte: WENIG, BALLASTOFFARM und FETTARM!
Sehr gut geeignet sind kleine Mengen an Obst (vor allem Banane) oder Nüsse. Auch der klassische Proteinshake kann vor dem Training sehr nützlich sein, da dieser gleichzeitig dickflüssig genug ist um ein Sättigungsgefühl zu vermitteln und als ballaststoff- sowie fettlose Flüssigkeit nur kurz im Magen verweilt.
Wie bei fast allen körperbezogenen Ratschlägen sollte man auch hiermit „herumspielen“, d.h. austesten was und wie viel davon man am besten verträgt.
Bei der Nahrungszufuhr vor dem Training sollte das Ziel nicht darin bestehen „satt“ zu werden, sondern darin, dass der Magen vor dem Training ein wenig beschäftig wird. Der Geschmack auf der Zunge, die Kau- und Schlucktätigkeit und die Aktivität des Magens übermitteln die Botschaft an das Gehirn, dass die Gefahr des „Verhungerns“ gebannt ist. Sofort lassen das Hungergefühl und die damit einhergehenden Symptome (kalte Füße, Unruhe, Angespanntheit) nach und man ist bereit für das Training!

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