29. Februar 2016 blogger

Belastet man die Muskulatur durch viele Kontraktions- und Dekontraktionszyklen (z.B. vorderer Oberschenkelmuskel: Bein strecken – Bein beugen), führt das je nach Intensität (Last, Pause), Umfang (Dauer, Wiederholungszahl) und Trainingszustand (hoch austrainiert vs. Anfänger) zu kleine Rissen innerhalb der Muskelfasern, den sogenannten Mikrotraumen.
Mikrotraumen sind kleine Verletzungen, die genau wie beispielsweise Verletzungen der Haut durch den Körper repariert werden müssen. Dadurch entstehen an den betroffenen Stellen, d.h. über den gesamten Muskel verteilt, Entzündungen.
Diese Entzündungen gehen mit typischen Schmerzen im Muskel einher, dem Muskelkater.
Gegen den Muskelkater kann man im Grunde Nichts tun, da es immer eine gewisse Zeit (1 bis 7 Tage) dauert, bis der „Schaden“ repariert ist.
Idealerweise gönnt man dem Körper die notwenige Pause, die sich durch eine optimale Nährstoffversorgung – z.B. Eiweiß (= Bau- und Reparaturmaterial) – und nur „leichte“ Bewegung auszeichnet. Ist der Muskelkater vorbei, stellt das den optimalen Zeitpunkt (Stickwort: Superkompensation) für die nächste Trainingseinheit (für die betroffenen Muskeln) dar.

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