21. Juli 2014 blogger

Der BodyMassIndex (BMI) ist das berechnete Verhältnis aus Körpergröße und Körpergewicht = Gewicht (in kg)/Körpergröße (in m²).

Unglücklicherweise sagt dieser häufig gebrauchte Wert nur wenig über die tatsächliche gesundheitliche und leistungsmäßige Verfassung des Körpers aus.

Beispiel:  Zwei Männer, gleich groß z.B. 1,80 m, beide 80 kg schwer, beide BMI von  ca. 25

Trotz desselben BMI können sich beide Männer drastisch in ihrer Körperform unterscheiden:

Mann A: Körperfettanteil = 5 %

Mann B: Körperfettanteil = 20 %

Mann A: athletisch, definiert, muskulöser Körper

Mann B: dünne Arme/Beine, schwacher Rücken, dicker Bauch,…

Da der BMI nichts über die Zusammensetzung des Körpers aussagt, ist er nur für Extremwertbeurteilung (vor allem krankhaft untergewichtig (bspw. Essstörung) oder übergewichtig) sinnvoll.

Ansonsten sollte man als gesunder Mensch komplett auf den BMI verzichten und das heißt auch „Waage in die Abstellkammer“, da die Zahl auf der Waage eher zur Konfusion oder Frustration führt, als das diese sinnvolle Vergleichswerte liefert.

Um feststellen zu können, ob sich der Körper in der gewünschten Weise entwickelt, stellen die einfache optische Kontrolle und die Messung der Haut-Fettschichtdicke mittels Caliper die praktischsten Methoden dar.

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