22. Februar 2016 blogger

Häufig beobachtet man (meist im „klassischen“ Fitnessstudio), dass Personen direkt von einem anfänglichen genutzten Cardiogerät „stufenlos“ auf ein Kraftgerät oder ins Krafttraining übergehen.
Dieses Verhalten ist jedoch aus vielerlei Gründen ungünstig.
Als erstes sollte man sich die Frage stellen, wie beispielsweise ein Fahrradergometer zur Vorbereitung auf ein Schultertraining nützlich sein kann. Die Antwort: GARNICHT!
Bei jeder Erwärmung ist es notwendig, dass zumindest die Körperteile in die Erwärmung einbezogen werden, die später der Belastung durch das Krafttraining ausgesetzt sind. Das ist der absolute Minimalanspruch der Erwärmung für ein isoliertes Krafttraining. Wer den gesamten Körper für das Training benötig (funktionelles Training, Grundübungen: Kreuzheben, …), dem sollte von vorn herein klar sein, dass er den gesamten Körper erwärmen, d.h. auf die Belastung vorbereiten, muss. Wie in einem früheren Artikel beschrieben („Die richtige Erwärmung für ein Krafttraining“ 05.10.2015), müssen das Nervensystem an den benötigten ROM und die zu bewältigende Last gewöhnt und die Gelenke auf die Maximalwinkel der Bewegung vorbereitet werden.
Dies ist nur durch eine abgestufte Kraftbelastung, sowie Ausführung der Zielbewegung möglich.
Eine „Cardio“-Erwärmung dient hingegen vor allem der Aktivierung des Herz-Kreislaufsystems, welche unter Umständen – z.B. bei Maximalkrafttraining – nur wenig Bedeutung hat.

Schreibe einen Kommentar

Menü