30. März 2015 blogger

Die Vergleiche mit Anderen macht Jeder. Ob dieser Vergleich zu einem Stressfaktor wird oder Einem bei der Erreichung der eigenen Ziele hilft, hängt vollständig von der psychologischen Bewertung der Situation ab. „Stress existiert nicht in der Umwelt. Stress ist das, was ich als Stress empfinde!“

Eine besondere Rolle dabei nimmt der „Neidfaktor“ beim Vergleich mit Anderen ein.

Soziologisch wird der Neid in drei Kategorien unterteilt: schwarzer, grauer und weißer Neid.

„Schwarzer Neid“ bedeutet, dass man dem „Anderen“ eine Sache so sehr missgönnt, dass man diese lieber zerstören würde, als sie dem Beneideten zu überlassen, d.h. psycho-, wie soziologisch vollständig negativ. „Grauer Neid“ ist die Selbstbespiegelung hin auf das eigene Versagen oder die eigene „Unfähigkeit“, d.h. „nur“ psychologisch negativ.

Die einzige positive Neidform ist der „weiße Neid“, der Einen dazu anregt dem „Anderen“ etwas gleich zu tun oder ihn sogar zu übertreffen.

Das nur der weiße Neid günstig ist, wird Jedem sofort klar. Leider lässt sich die Art des eigenen Neidempfindens nur sehr schwer beeinflussen. Zu verstehen, welche Neidarten es gibt, ist jedoch der erste Schritt dazu.

Ob man durch den Vergleich gestresst wird, hängt zudem auch sehr stark von der Herangehensweise an ein Problem ab. Wer sich auf die Faktoren konzentriert, die er beeinflussen kann, anstatt sich nur über das zu ärgern, was außerhalb der eigenen Kontrolle liegt, der verfolgt einen emotional positiven Weg mit wesentlich höheren Erfolgsaussichten. In dieselbe Richtung geht man psychologisch, wenn man sich eventuelle Unterschiede in den Voraussetzungen ständig bewusst macht, Einem klar ist, dass auch der „Andere“ irgendetwas weniger gut kann als man selbst und das auch dieser hart an seinen Zielen und Problemen arbeiten muss/ musste. Das Jemand alles kann und nie Probleme hat, ist eine Illusion, der jedoch Jeder irgendwann unterliegt.

Man sollte nie vergessen: „Keiner kann alles!“

Auch der alte Slogan (in der etwas erweiterten Version): „Der Weg ist das Ziel und je länger der Weg ist, desto schöner ist es das Ziel zu erreichen!“ Kann hier durchaus nützlich sein!

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