10. August 2015 blogger

Laufen ist ein sehr gutes Training (, zumindest wenn man eine gute Lauftechnik besitzt). In dem Falle wird vor allem für das Herz-Kreislaufsystem trainiert. Wenn man jedoch „richtig fit“ sein und den Körper formen will, muss man auch Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit trainieren. Bei der Planung dieses Trainings – Also: Welche Fähigkeit trainiere ich wie oft und wie intensiv? – sollte man idealerweise nicht nur die sportlichen Ziele, sondern auch immer den eigenen Körpertyp (z.B. Skelettbau, Fähigkeit zum Muskelaufbau,…) einfließen lassen!

Trainiert man entgegen seiner Anlage, wird man höchstwahrscheinlich erstens in keinem Bereich die gewünschten Erfolge erzielen können und – was noch viel schwerer wiegt – ein höheres Verschleiß- und Verletzungsrisiko eingehen. Wenn man neu in das Training einsteigt oder bisher nicht die gewünschten Ziele erreicht, gibt es dazu verschiedene sinnvolle Vorgehensweisen. Man kann damit beginnen sich selbst mit folgenden Fragen zu analysieren, z.B. Bin ich eher „drahtig“ gebaut oder weise ich „von“ Natur aus eher einen kräftigeren (Muskeln) Körperbau auf? Neige ich eher zu (schnellem) Fettaufbau oder war ich „schon immer“ „schlank“?  Bin ich eher gut im Ausdauer- oder im der Kraftbereich? Wie beweglich bin ich? Wie sind meine Körperproportionen: ich bin groß/ klein; längere Beine/ längerer Oberkörper/ beide gleich lang; Verhältnis Ober- zu Unterschenkel/ Ober- zu Unterarm? Usw.

Begibt man sich in die Hände eines/er guten Trainers/in, wird diese/r solche Fragen von sich aus in die Trainingsplanung einfließen lassen.

Eine andere Möglichkeit besteht darin anfänglich alle Bereiche (Kraft,…) und alle Muskel gleichmäßig zu trainieren und nach einer gewissen Zeit – idealerweise mindestens ein Jahr – zu analysieren, wie sich Körper und Leistungsfähigkeit entwickelt haben und das weitere Training demgemäß zu gestalten. Nicht zu empfehlen ist, dass man bei ausbleibendem Erfolg, „einfach so“ weitermacht wie bisher – d.h. weiterhin nur dieselben Kurse besucht und nur die selben Fähigkeiten gleich oft und gleich intensiv trainiert – und dann „einfach“ hofft, dass es mit der Zeit schon klappen wird. Früher oder später wird dieses Vorgehen höchstwahrscheinlich zu Frustration und Aufgabe führen. Besser ist also immer sich selbst zu betrachten, demgemäß zu variieren und sich – so oft wie möglich – professionellen Rat und Hilfe zu suchen. Auf diesem Wege wird es möglich realistische Ziele zu definieren und für sich zu setzen und diese auch zu erreichen!

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