8. Februar 2016 blogger

1. Auf die Hitze sollte ein Kaltreiz folgen.
Der Körper sollte nicht auskühlen, sondern lediglich abkühlen. Deshalb sind kurze Erfrischungsphasen (= kalte Schwallbrause, Tauchbecken) günstiger als ein längerer Aufenthalt im „Kalten“.
– Bei Abbrausen sollte das kühlende Wasser immer zum Herzen hin geführt werden.
Man beginnt bei den Füßen und führt den Wasserstrahl langsam aufwärts zu Hüfte und Bauch, danach von den Händen über die Arme bis zur Schulter und zum Kopf.
– Das Tauchbecken sollte man langsam betreten, kurz abtauchen und danach für ca. 10 s bei ruhiger Atmung verweilen. 10 Sekunden sind vollkommen ausreichend, da der Körper vollständig von kaltem Wasser umschlossen ist.
2. Ein lauwarmes Schwimmbecken ist keine Alternative zu einem kalten Tauchbecken.
Haut und Atemwege kühlen im lauwarmen Wasser nicht genug ab, somit stellen sich auch die positiven Wirkungen (z.B. Durchblutungsförderung) nicht ein.
3. Nicht direkt aus der Sauna zum Schwimmen gehen.
Nicht schwimmen, sondern nur untertauchen und sich abkühlen, um das Herzkreislaufsystem nicht unnötig zu belasten.
4. Die Pause zwischen den Saunagängen sollte etwa 20 – 30 Minuten dauern.
So hat der Körper genug Zeit sich zu akklimatisieren und den Wasserhaushalt auszugleichen.
5. In den Ruhepausen sollte man 1-2 l Mineralwasser, Tee oder Fruchtsaftschorle trinken.
Beim Saunieren verliert der Körper über die Haut bis zu zwei Liter Wasser, dieser Flüssigkeitsverlust muss möglichst direkt wieder ausgeglichen werden.
6. Nach dem letzten Saunagang + Abkühlung ist ein knöchelhohes Fußbad mit ca. 40°C „heißem“ Wasser sinnvoll.
Dies hilft die Blutgefäße zu entspannen.
7. Immer genügend abkühlen.
Vor allem nach verlassen der Sauna/ Therme bringt starkes Nachschwitzen eine erhöhte Erkältungsgefahr mit sich!
8. Niemals nach dem Saunabesuch ins Solarium gehen.
Die Haut ist danach besonders anfällig für einen Sonnenbrand.

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