31. August 2015 blogger

Jede Ernährungsempfehlung zeichnet sich durch Regeln und Einschränkungen aus. Darin liegt das Spezielle in einem (Ernährungs-)System. Dass auch „Paläo“ Einschränkungen besitzt, ist eine Tatsache, die man sozusagen automatisch voraussetzen kann.

Die Paläoernährung hat eindeutige, aber auch mehr oder weniger eindeutige Regeln (Kartoffeln: JA/ NEIN? Reis: JA/NEIN?…) und gar keine Frage sind auch viel „Verbote“ dabei. Regeln und Verbote zu beinhalten ist jedoch Kern eines jeden „Konzepts“. Um sich als System abgrenzen zu können, braucht es Regeln. Nur so wird es dem Menschen möglich es zu kategorisieren und dem entsprechend auch als „Produkt“ zu identifizieren.

Eine Ernährungsumstellung funktioniert am besten, wenn sie „einfach“ (im Alltag) umsetzbar  ist und im Endeffekt kommt es auf das langfristige Durchhalten an!

„Das Schwerste an einer Diät, ist die Zeit nach einer Diät!“

Und je stärker eine Diät vom „normalen“ Leben abweicht, desto schwerer ist es, das Erreichte langfristig – also mindestens Jahre – zu erhalten. Ob Paläo jedoch „zu weit“ vom normalen Leben entfernt ist, muss Jeder für sich selbst herausfinden. Dasselbe gilt für jedes anderer Ernährungskonzept und auch die so genannten Diäten.

Grundsätzlich gilt, dass man jedes Diät- oder Ernährungskonzept ablehnen muss, dass Empfehlungen ausspricht, welche zuwider den gut gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen gehen. Dies trifft für jede Diätform zu, welche zu Eiweißmangel führt oder generell nur auf einer Nahrungsmittelgruppe oder sogar nur einem einzelnen Produkt basiert – Beispiel Ananasdiät. Man sollte sich vor einer Diät immer genau informieren und sich vielfältigen Rat einholen und keinesfalls einfach stur und ungeprüft dem erstbesten „Ratgeber“ folgen.

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