2. Februar 2015 blogger

Wenn man über den Nutzen einer Ernährung nach dem Paläomodell nachdenkt, muss man als erstes verstehen, dass „Paläo nicht gleich Paläo“ ist. Ähnlich der so genannten Puddingvegetarier, die sich nur von Brot, Nudeln oder fleischlosem Conveniencefood ernähren, gibt es auch eine „ungüstigen“ Paläoweg.

Wessen Paläoernährung ausschließlich auf tierische Produkten basiert, geht das Risikos eines selektiven Nährstoffmangels und einer zu hohen täglichen Salz- sowie Kalorienzufuhr ein. An dieser Stelle sein auch erwähnt, dass auch eine auf kalorienreiche Obstsorten beschränkte Auswahl – Beispiel: Weintrauben – einen großen täglichen Kalorien- zudem auch Fruchtzucker- Überschuss provozieren kann. Selektiver Nährstoffmangel bedeutet in diesen Fällen, dass Vitamine und Mineralien, welche nur durch den Konsum eines breiten Spektrums an verschiedenen Obst- und Gemüsesorten abzudecken sind, in zu geringer Menge oder evtl. gar nicht zugeführt werden.

Kurzfristig kann zwar auch eine ungünstige Paläoernährung zur Reduktion des Körperfettanteils verhelfen, mittel- bis langfristigen nützlich ist diese aber nur, wenn sie sich durch eine große Vielfalt an „paläogemäßen“ Nahrungsmitteln aus sowohl tierischen als auch pflanzlichen Nahrungsmitteln auszeichnet!

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