25. April 2016 blogger

Wer einmal gelernt hat, was seine/ die optimale Körperhaltung ist, der muss diese Haltung nun so oft wie möglich und immer wieder einnehmen. Bewusst verstehen, bewusst üben, um unbewusst zu können. Das Gehirn muss innerhalb diese Weges erst wieder – als Kind war jeder dazu in der Lage – lernen, was die optimale Körperhaltung ist und wie diese durch eine balancierte Muskelspannung – vor allem Front zu Rücken – erreicht werden kann. Bei progressivem täglichen Üben, sollte es nach ein bis drei Monate möglich sein, die optimale Körperhalten direkt einzunehmen, ohne die einzelnen Glieder (Fuß bis Hals) einzeln durchbalancieren zu müssen. Der Schritt zu einer komplett unbewussten optimalen Haltung dauert etwa ein Jahr. Unterstützen kann man diesen Prozess neben der aktiven Haltungsschulung durch spezifisches Krafttraining. Jede Übung, die dazu verhilft das Verhältnis zwischen der Muskelspannung Front zur Muskelspannung Rücken zu balancieren ist dabei dienlich. Da die meisten Menschen zur Überspannung Front – Beinstrecker, Hüftbeuger, Bauchmuskeln, Brustmuskeln und vordere Schulter – neigen, sollte der Fokus, beispielsweise im Trainingsverhältnis 3 zu 1 auf das Training der Körperrückseite – Beinbeuger, Po, unterer, mittlerer und oberer Rücken und hintere Schulter – fokussiert werden. So wird des dem Körper leichter Möglich vorn Muskelspannung abzubauen und hinten zu erhöhen. Dieser Prozess wird dadurch verstärkt, dass das Nervensystem immer dann die Spannung des eine Muskels verringert, wenn sein Gegenspieler aktiviert wird – Beispiel: Armbeuger vs. Armstecker; Brust + vordere Schulter vs. Hintere Schulter + querer Trapezius. In dieser Kombination aus Haltungsschulung und Balancierung der Muskelspannung, wird das Problem von Nackenverspannung dann bald der Vergangenheit angehören!

 

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