25. Mai 2015 blogger

Normalerweise führt man keine Nahrung in Form von Pulver, das man mit Milch oder Wasser mischt, zu. Aber heißt das auch, dass Eiweißpulver keine „richtige“ Nahrung ist und „anders“ vom Körper verarbeitet wird oder auf diesen einwirkt?

Die Grundstoffe für das Eiweißpulver – z.B. Milch, Soja, Eier –  müssen ohne Frage stark verarbeitet werden, um das Endprodukt – ein Pulver mit bis zu 98 % Eiweißanteil – zu erzeugen. Andere Lebensmittelprodukte erfahren jedoch häufig noch mehr Verarbeitungsschritte, womit ein Teil der anfangs gestellten Frage bereits beantwortet ist. Eiweißpulver ist ein „normales“ Nahrungsmittelprodukt. So wie jeder Schokoriegel, Pudding oder jedes „convenience food“, mit dem großen Vorteil, dass Eiweißpulver fast ausschließlich aus einem wichtigen Nährstoff – dem Eiweiß – besteht. Dieses Eiweiß unterscheidet sich, bis auf die Darreichungsform, in keiner Weise von jedem anderen Eiweiß gleicher Quelle.  Zum Beispiel ist das Casein in einem Eiweißpulver von genau derselben molekularen Beschaffenheit, wie das Casein in einem Quark. Dementsprechend unterscheidet sich Dieses auch weder in der Art der Resorption (Aufnahme durch den Dünnarm), noch der Wirkung auf den Körper (Umwandlung von körperfremdem zu körpereigenem (Muskel-)Eiweiß).

Ein Proteinpulver – von guter Qualität (!) – stellt also eine optimale Lösung zu Sicherstellung der täglichen Eiweißzufuhr dar und das Einzige was Gefahr läuft darunter zu leiden, ist der Genuss (z.B. Steak vs. Proteinshake).

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