23. November 2015 blogger

Wieso sollten die direkt nach dem Training zugeführten Proteine idealerweise schnell verfügbar/ resorbierbar sein und der zugeführte Zucker in verschiedenen Kettenlänge vorliegen?

Wie im vorhergehenden Text beschrieben, kommt es bei der Direktzufuhr von Nährstoffen und Energie nach dem Training auf die Informationsübermittlung durch diese Stoffe an.

Schnell durch den Darm resorbier- d.h. aufnehmbare Proteine, wie das Molkeprotein signalisieren dem Körper, dass die Baumaterialversorgung sichergestellt ist und dementsprechend dazu kein Muskelprotein aus unbelasteter Muskulatur herangezogen werden muss. Zudem sind diese Arten von Protein leichter verdaulich und belasten so den Magen- und Darmtrakt weniger,  dessen Muskulatur während und bis kurz nach dem Training in Konkurrenz um Sauerstoff mit den Skelettmuskeln steht.

Verschieden lange Zuckerverbindungen (Anzahl der C-Atome im Molekül) vermitteln dem Körper Energiesicherheit und decken bezüglich ihrer Verfügbarkeit alle Zeiträume (Minuten bis Stunden) ab. Zusammengenommen bewirkt dies, dass der Körper möglichst schnell von einem katabolen, also abbauendem Modus, in einen anabolen, d.h. aufbauenden Modus übergeht und somit die Wirkung des Trainings verbessert und die Regenerationszeit minimiert.

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