9. November 2015 blogger

Unter der Voraussetzung, dass man seine Kohlenhydrate verdient, hilft die Zufuhr einer Kombination aus schnell verfügbarem Protein – z.B. Molkeprotein – und verschiedenlangkettigen Zuckern den Cortisolspiegel direkt nach dem Training zu senken.

Was heißt es „seine Kohlenhydrate verdient zu haben“?

Faktor Nr.1 stellt die Zusammensetzung des Körpergewebes dar. Eine gut entwickelte Muskulatur bei gleichzeitig geringer Fettmenge, d.h. niedrigem Körperfettanteil: Männern <10%; Frauen <14%, führt zu einer guten Zuckerverwertung. Es kann dann genug Insulin freigesetzt werden und der Zucker vollständig aus dem Blut in die Muskelzellen (=Insulinsensitivität) transportiert werden.

Der zweite Faktor ist der (tatsächliche) Kalorienumsatz während des Trainings. Ist dieser hoch, d.h. mehr als 800 kcal/h, ist es – unter gegebener Erfüllung des Faktors 1 – nützlich dem Körper anschließend mit Kalorien und Nährstoffen zu versorgen, um diesem damit das Signal zu senden, dass er keine Gewebe (z.B. Muskulatur, d.h. Muskelprotein aus unbelasteten Muskeln) abbauen muss um andere zu reparieren, sondern auf über die Nahrung zugeführte „Baumaterialien“ und „Energieträger“ zurückgreifen kann.

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