Wieso man beim „Joggen“ auf den Fußballen laufen sollte und wie die richtige Lauftechnik aussieht?

Wieso man beim „Joggen“ auf den Fußballen laufen sollte und wie die richtige Lauftechnik aussieht?

Wie in den beiden vorhergehenden Texten beschrieben, geht die Fersen-Lauftechnik mit einer Reihe von Negativwirkungen einher. Abhilfe schafft die richtige Technik, das sogenannte Pose-Running = POSE-FALL-PULL. Bei dieser Methode befindet man sich während der gesamten Laufzeit auf dem Fußballen (maximal dem Mittelfuß). – POSE: Man hält dem Körper aufrecht und gerade und bringt Kopf, Schulter, …, Fuß auf eine Linie. – FALL: Der Körper bleibt gerade, nur der Winkel im Fußgelenk wird verkleinert. Somit lehnt man sich in Laufrichtung (i > i).

– PULL: Dann zieht man die Beine abwechselnd aktiv an, d.h. beugt sie (besser 2 % Fußgewicht vom Boden abheben, als 98 % Körpergewicht vom Boden abdrücken). Aus der Kombination aus Körpervorlage und dem Abheben der Füße durch Beinbeugung vom Boden resultiert die Bewegung. Die Geschwindigkeit wird durch das Maß an Vorlage (=Winkel in Laufrichtung), dem Winkel zwischen Fuß und Boden, dem Beugewinkel im Bein und der Beugefrequenz der Beine bestimmt. Je weiter vor gelehnt, Fußwinkel angestellt, Beine gebeugt und je schneller die Frequenz, desto schneller der Lauf. Da man ständig auf dem Fußballen steht, ist auch die Stoßwirkung auf Knie und Hüfte stets so gering wie möglich. Da die Schrittweite im Gegensatz zur Fersen-Lauftechnik bei der Pose-Running-Methode nicht größer wird, bleiben die Füße immer möglichst genau unter dem Körperschwerpunkt. Der Bremsstoße wird minimiert, die Laufeffizienz steigt. Da es unmöglich ist die Füße beim Pose-Running in V-Stellung aufzusetzen, wird automatisch die Hüftschonende parallele Fußstellung umgesetzt und trainiert.

Man muss also nicht auf Schuhe verzichten, die ja auch eine Vielzahl von Vorteilen haben und in manchen Umgebungen unerlässlich sind. Man muss nur die richtige Technik beherrschen und sollte sich nicht auf den Schuh verlassen. „Je teurer der Laufschuh, desto „billiger“ der Läufer!“ 😉

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