Dehnungsstreifen in der Haut – Was ist das? Wie entstehen sie und Warum?

Dehnungsstreifen in der Haut – Was ist das? Wie entstehen sie und Warum?

Dehnungsstreifen sind Risse im Bindegewebe der Unterhaut und können immer dann entstehen, wenn Haut schnell und stark gedehnt wird. Diese kann beispielsweise bei der Schwangerschaft entstehen oder wenn die Muskulatur (schnell wächst). Generell sind Frauen davon stärker betroffen als Männer, da deren Bindegewebe aufgrund der Anpassung an eine mögliche Schwangerschaft weniger dicht aufgebaut ist. Abhängig von der Genetik sind manche Frauen stark davon betroffen, anderer wenig(er). Das Bindegewebe reißt ein, was zur Verlagerung der Hautschichtung und somit zu längssichtbaren Kerben/ Dellen in der Haut führt. Teilweise kommt es dazu, dass sich Blutgefäße in diese Bindegewebsrisse verschieben und somit ein Blau-Färbung des Dehnungssteifens hervorrufen, welche aber meist mit der Zeit verblassen. Das Phänomen des Dehnungssteifens ist nicht mit der Cellulite („Orangenhaut“) zu verwechseln. Diese basiert zwar auch auf der Schichtung des Bindegewebes, ist im Gegensatz zum Dehnungsstreifen jedoch über die Verminderung der Fettschichtdicke und dem Aufbau von Muskulatur verminder-, sogar komplett abbaubar.

Mit Dehnungsstreifen ist dies nicht möglich. Dehnungsstreifen sind Vernarbungen im Bindegewebe und können nicht vom Körper abgebaut oder wegtrainiert werden.

Im Falle von Dehnungsstreifen bleibt einem leider nur sich damit abzufinden.

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